Achtsames Essen bedeutet sich Zeit zu nehmen,

ruhig zu werden und mit allen Sinnen zu Genießen. 

 

Es heißt zu spüren, welche Gedanken, welche Empfindungen oder Emotionen zu welchen Handlungen führen.

 

Achtsames Essen bedeutet Dankbarkeit und Freude an der Vielfalt der Nahrung,

am eigenem Körper und am Leben

an sich wieder neu zu entdecken.

 

 

Viele Menschen machen die bittere Erfahrung, dass Diäten langfristig nicht zum Ziel führen.

Statt Kalorien zu zählen, sich Dinge zu verbieten oder in anderer Form die Nahrung an sich im Kopf als negativ einzusortieren oder sich sogar ganz zu verbieten, führt zu einer krankhaften Einstellung gegenüber dem Benzin und dem Fundament unseres Lebens.

Daraus entstehen zahlreiche, fehlgesteuerte Essverhalten, die unser Leben und unsere physische und psychische Gesundheit einschränken.

Doch wir können an die Wurzel für das fehlgesteuerte Essverhalten kommen – und die liegt in der Einstellung zum Leben, in der Einstellung zu unserem Körper, unseren Emotionen, Gefühlen und zu den Gedanken.

Die Wurzel fehlgesteuerter Essverhalten liegt nämlich in der Akzeptanz und der bedienungslose Liebe zu uns selbst.

Der Schlüssel zum Loslassen belastender Essmuster liegt nicht immer in der Zusammensetzung unserer Nahrung, sondern in liebevoller Betrachtung des Körpers und des Geistes mit all seinen Gedanken, Gefühlen und Handlungen. 

 

Nicht unbedingt „was“ wir essen, sondern "warum" „wie“ und „wann“ wir essen, macht den Unterschied.

 

Und hier kommt das Thema Achtsamkeit ins Spiel.

 

Heutzutage wird Essen als Ventil benutzt um Stress zu reduzieren, Schmerzen zu lindern und negative Gedanken, Gefühle und Emotionen weg haben zu wollen.

Wir wollen das Unangenehme in uns nicht spüren und unser Ventil ist übermäßiges Essen, schnelles Essen, unkontrolliertes Essen oder eben auch gar kein Essen.

Das „krankhafte“ Essen oder „nicht-Essen“ wird dann früher oder später zu einem Kampf gegen sich selbst und dehnt sich mit der Zeit auf der körperlichen und psychischen Ebene aus.

 

Die Zeit für einen neuen Ansatz zur Verstärkung neuer Ernährungsgewohnheiten wird daher immer wichtiger.

 

Beim achtsamen Essen lernen wir, harmonischer in und mit unserem Körper und dem was sich gerade im Augenblick zeigt zu leben, statt dagegen anzukämpfen.

Achtsamkeit zeigt einen Ausweg aus dem Zwang, ständig das Leidvolle in unserem Leben mit Essen oder nicht-Essen lindern  zu wollen und stellt uns stattdessen neue Wege zur Verfügung, die uns aus einem Stressmodus auf heilsame Weise heraus helfen können 

 

 

Beim achtsamen Essen beginnen wir wieder mit unseren Sinnen zu genießen.

 

Dabei ist anfänglich gar nicht so entscheidend, was wir essen, sondern vielmehr wie wir essen.

 

Und dann beginnen wir selbst raus zu finden, was dem Körper mehr Energie verleiht, aber auch was uns diese auf vielerlei Ebenen raubt.

Wir lernen uns damit in unserer GANZHEIT kennen. 

 

Achtsames Essen hilft:

 

  • - den Unterschied zwischen Appetit und richtigem Hunger wieder wahrzunehmen.
  • - zu entdecken, dass Essmuster viel mit Gefühlen und mit Stress zu tun haben.
  • - wieder hellhörig für die Signale zu werden, die der Körper ständig sendet.
  • - mitfühlender und verständnisvoller mit sich selbst umzugehen.
  • - ruhiger, langsamer und bewusster zu essen und herauszufinden, wie viel oder eben wie wenig Nahrung wir brauchen.
  • - sich wieder mehr Zeit für das Genießen und somit für sich selbst zu nehmen.

 

Achtsames Essen ist also keine Crash-Diät. Ebenso wie man Geduld braucht, damit im Garten schöne Rosen gedeihen, braucht es ein wenig Zeit, bis die Blüten der Achtsamkeit auch beim Essen erblühen:

 

Selbstzuwendung, Ruhe, Freude, Genuss, Lebendigkeit und Leichtigkeit.

 

Es geht wieder mehr darum, dass wir alle unsere Sinne mit an den Tisch einladen, dass wir während der Zeit ganz im Hier und Jetzt verweilen, weder abgelenkt sind durch zahlreiche Geräusche im Außen oder aber durch Überflutung an Geräuschen in Inneren, wie z.B.  Gedanken aus vergangenen Ereignissen oder Gedanken in zukünftige Pläne, Ärger, Wut, Trauer, etc...

 

Und dass wir ZEIT und RUHE mitbringen, um wirklich mit dem was gerade auf dem Teller und in uns selbst ist in Kontakt zu treten.

 

Gemeinsam werden wir uns den Übungen zur Achtsamkeit widmen.

 

 

Wir werden aber auch die Nahrung, die wir zu uns nehmen erforschen.

Genauso wie die Bewegung im Alltag und die eigene Freude und Leichtigkeit am Leben.

 

 

 

Erst-Einzelberatung:                                                              60 € a 1,5 Stunde

 

 

Folgeberatung:                                                                        40 € a 1,5 Stunde

 

 

Gruppenberatung:                                                                  30 € a 1 Stunde ab 4 Personen

 

 

Gemeinsames Kochen und Essen

 

mit Vor- und Nachgespräch                                                   60 € a 2 Stunden

 

                                                                                                  (dazu kommen noch die Lebensm.kosten)

 

 

Begleitendend biete ich bei der Ernährungberatung tägliche Achtsamkeitsspaziergänge an für die liebevolle Bewegung des Körpers ohne Druck und ohne Eile.

Diese erfolgen auf Spendenbasis (DANA= kein muss; freiwillige Gabe).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ICH ARBEITE AUCH GERN BEREITS MIT KINDERN UND JUGENDLICHEN, DENN HIER BEGINNT DAS FUNDAMENENT.

Es sind die eingeübten Muster und Autobahnen, die uns irgenwann als Gewohnheit und Charaktereigenschaften im Leben begleiten.